Hurra, es ist ein Töchterchen...

Ob wir, die FeG Heidelberg, mit zehn Jahren spätgebärende sind oder nicht, darüber kann man geteilter Meinung sein.

Fest steht auf jeden Fall, daß es nun - endlich - soweit ist: Wir bekommen ein Baby! Nicht, daß wir unvorbereitet sind. - Dennoch, es ist nicht nur ein Töchterchen, sondern diese stattliche Kinderschar wird ab November Kindergottesdienst in Bad-Schönborn feiern

Unser erstes. Das erhöht die Spannung ein wenig. Doch - so hat uns unser himmlischer Arzt, Ratgeber und Beistand deutlich gemacht - ist die Mutter dank der von Ihm erhaltenen gesunden Nahrung kräftig genug, dieses Kind auszutragen und ihm auch nach der Entbindung auf seinem Weg zur Selbständigkeit mit Gebet und Tatkraft zur Seite zu stehen. Darauf vertrauen wir und dafür sind wir von Herzen dankbar.

Errechneter Geburtstermin ist der 14. November diesen Jahres und der Geburtsort ist Bad Schönborn. Das liegt ca. 20 km südlich von Heidelberg. Ihr Geburtsgewicht wird auf mindestens 12 Familien geschätzt. Es wird also von klein auf ein ganz schöner Brocken sein. Aufgrund eigener Erfahrungen glaube ich, daß das die Geburt eher leichter macht. Dennoch bleibt es ein Prozeß, der bei aller freudiger Erwartung auch weh tut.

Als Tochtergemeinde in Bad Schönborn verlassen wir eine von Gott reich beschenkte und begabte Mutter.

Für die Zeit in ihrem Schoß sind wir sehr dankbar und dadurch selbst auch reich beschenkt. Gott hat uns durch diese Mutter darauf vorbereitet, nun auch eigene Wege zu gehen. Doch wir werden auch in der nächsten Zeit weiterhin auf die liebevolle Unterstützung unserer Mutter angewiesen sein. Wir brauchen Ihr Gebet, Ihre Ermutigen und konstruktive Kritik. Es hat keinen Sinn, sie kopieren zu wollen, da wir wieder eine ganz neue Zusammensetzung sind. Auch wir müssen unsere Stärken und Schwächen kennenlernen und aus unserem Potential mit Gottes Hilfe das beste machen. Doch wir sind froh und dankbar, daß wir dabei unsere Mutter im Rücken haben und von ihr lernen können.

So hoffen wir sehr und beten dafür, daß diese Geburt für beide - Mutter und Tochter - ein freudiges Ereignis ist, das alle Beteiligten und Betroffenen noch näher zu unserem Herrn Jesus Christus treibt und ihr Leben reicher macht. - Wie gut, daß Gott auch darüber seine segnenden Hände hält.
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Inkeri Tillert